Green Printing oder Grün drucken – Umweltgerecht und nachhaltig drucken

Green Printing, oder zu deutsch “grün drucken” bedeutet, ressourcenschonend und nachhaltig zu drucken. Dazu gehört neben dem richtigen Papier auch eine umweltfreundliche Druckerfarbe. Außerdem spielt beim green printing natürlich auch der Klimaschutz eine wichtige Rolle. Das Papier und andere Druckgrundlagen werden beim green printing aus nachhaltig angebauten Rohstoffen gewonnen. Ebenso sieht es mit der Öko-Druckfarbe aus. Der Einsatz von Chemie wird beim grün drucken somit auf das geringstmögliche Niveau heruntergefahren. So wird es beim grün drucken lediglich als Reinigungsmittel und Hilfsmittel benutzt. Im Anschluss an das green printing werden diese Chemikalien umweltgerecht entsorgt. Ein saubereres Verfahren als das grün drucken beziehungsweise green printing ist somit im Druckbereich nicht erreichbar.

Die Vorteile des green printing liegen klar auf der Hand. Die Umwelt wird geschont und es werden umfangreiche Aufforstungsmaßnahmen betrieben, um den Weiterbestand der Ressourcen zu gewährleisten. Diese Ressourcen für das grün drucken sind neben Wasser auch Holz und weitere benötigte Materialien. Besonders Recyclingpapier kommt beim green printing zum Einsatz. Da die nötige Energie zum grün drucken komplett aus der Wasserkraft bezogen wird, wird das Klima auch nicht geschädigt, da weder CO2 entsteht, noch radioaktive Stoffe genutzt werden.

Tragen auch Sie persönlich zum Umwelt- und Klimaschutz bei, indem Sie grün drucken und umweltgerechte Druckereien nutzen. So leisten auch Sie mithilfe des green printing spielend leicht Ihren Beitrag zur Erhaltung der Ressourcen und zu nachhaltigem Umgang mit Energie. Dafür garantieren unter anderem Kennzeichen wie der “Blaue Umweltengel” und die Zertifikate “FSC” (Forest Stewardship Council) und “Nordic Swan, deren Auflagen das grün drucken erfüllt.

Lobesrede einer Druckerei

Liebe Freunde der Primavera,
und liebe Freunde des poetischen Lieferantenvortrags,

ganz kurz zu uns: wir sind die Druckerei. Wir dürfen bereits seit über 25 Jahren für Primavera drucken. Der Kontakt kam damals zwischen meinen Eltern Ursula und Wilhelm und Ute Leube und Susanne Fischer Rizzi zu Stande. Unsere Druckerei hat sich auf eine ökologische und hochqualitative Produktion spezialisiert.

Als Drucker werden wir ja als „Jünger Gutenbergs“ und Handwerker der „schwarzen Kunst“ bezeichnet. Wir stellten aber bald fest dass man, wenn man für Primavera arbeiten will, auch schöngeistige Ansätze, in der Art von „Goethes Erben“ in sich tragen sollte um wirklich allen Ansprüchen zu genügen. Daher hier der Versuch von Primavera-Poesie in beinahe reiner Reimform. Sozusagen „die reinste Freunde am Reimen“.

 

Es begab sich einst bei Zeiten,

als wir zu Grönenbach im Drucksaal weilten,

dass sich der Duft von Öl ätherisch aromal,

aus dem Oberland verbreitet hier lokal.

Der Grund, warum uns dieser Duft beehre,

lag darin dass sich gaben die Ute und Susanne bei uns die Ehre.

Wir waren erfreut – ein Auftrag stand an,

sie wollten, dass man es auf Karten lesen kann,

dass die Firma Primavera ist nun präsent,

mit „Duft und Freude“ als Statement.

Die beiden jungen Damen hatten‘s damit terminlich etwas eilig,

wer’s weiß es wird in Primaveras Diensten nie langweilig,

so druckten wir nun deren Karten,

und mussten dann nur noch warten,

bis Konrad Leube dann als Motorrad-Götterbot,

das zündholzschachtelgroße Päckchen holt,

und es mit vielen Pferdestärken,

beförderte hin zu den Absatzmärkten.

 

Es sei hier einmal wohl vermerkt,

dass sich die Auflagenhöhe bald verstärkt.

Denn dieses war nur der erste Auftragsstreich,

und der zweite folgt sogleich.

 

So ist es in deutschen Landen nun mal Gepflogenheit,

dass man hat derart viel Beleg bereit,

so musste nun – nach den Karten zur Visite,

gedruckt werden die Briefpapiere – es ist halt Sitte,

dass man verfasst die Rechnungen und Schreiben auf Papier,

nur ein Wort das reicht nicht hier,

also dann: sprach der Notar,

dass man auch bei Primavera so verfahr,

und wir sollten drucken es sei war,

Primaveras allererstes Formular.

Nun ward es erstaunlicherweise zeitlich enge im Termine,

und wir sprachen hierüber mit guter Mine,

dass die Lieferung nun so verfahr,

dass wir liefern direkt hin zum Notar.

Dort wurde das Briefpapier schnellstens benötigt,

wohl für einen Eintrag zu den Akten örtlich.

 

Man beachte hier an dieser Stelle,

das enorme Wachstum unserer Auftragsfälle,

der Fachmann spricht bereits von Expansion,

von der Zündholzschachtelgröße nun zum DIN A4 Karton.

 

Bedingt durch die Entfernung in der Region,

war es oft spannend in der Kommunikation,

denn in der Zeiten damals topmodern,

war man von e-mail merklich fern,

und das iPhone musste erst noch erfunden werden,

Allerdings hatte man von Stress her weniger Beschwerden.

Es wurde maximal per Telefax geordert,

und da man stets Kontrolle fordert,

hintendrein noch telefoniert,

ob das Fax hat wirklich funktioniert.

Technologisch ist das nun historisch,

inzwischen nutzt man alles obligatorisch,

was der Markt zu bieten hat,

und hält somit die Leut auf Trab.

 

Nun ist’s des Druckers Freud und Wonnen,

das wir bald bedrucken Papier in Tonnen,

es durfte allerlei sein erwähnt kurz hier

die Preislisten, Kataloge etc. auf Papier,

und dann natürlich nicht zu vergessen,

es sei König Kurt Nübling angemessen,

der uns stets hat gefordert,

wenn er den Regenbogendruck hat hier geordert.

Dieser sollte schimmern in allen farblichen Facetten,

wir hattens schließlich geschafft dies Projekt zu retten,

es zu drucken gemäß seinen Wünschen mit Bravour,

und dabei haben wohl übertroffen das Vorbild der Natur.

 

Später wurde Primaveras Erfolg dann sensationell,

sogar wurde man dann internationell,

und es war wohlgemerkt vor dem Satze von Obama,

Politik sei nur kurz erwähnt O-ha-ha,

dass man pflegte den Slogan mit Investor Ken,

alle hier nun sprachen „Yes, we can!“.

Ich hoffe nur dass wirklich alle haben hier “vor stand”,

und meinten nicht „Yes, Week-end!“

 

Wir produzieren all die Weil,

schöne Drucksachen zum Nature heil,

wir verwenden Druckfarben der Natur,

drucken somit ökologisch pur,

selbst dem Klimaschutze wird gefrönt,

wir zeigen Umweltengagement.

 

Final find  ich an dieser Stell‘ hier lyrisch nun mein Ende,

darf aber noch einmal kurz behände,

bitten hier zu mir auf die Tribüne,

meine Familie, Ute, Kurt und Ken die Kühnen.

 

Eine große Bitte an Primavera – trotz dieser gereimten faxen,

wär dass wir dürfen weiter mit Euch wachsen,

Ein großes Danke von unserer Seite,

nun dies Fest hier so begleite,

die Druckerei aus dem Unterland,

wird Euch auch in Zukunft gehen treu zur Hand.

Wir testen die Öko Flyer Druckerei

Mittlerweile druckt vermutlich die überwiegende Mehrheit aller Printbuyer irgendwie „grün“. Ist das aber wirklich umweltfreundlich? Am Online-Druckerei-Markt tummeln sich zahlreiche Bewerber und werben mit sogenannten Öko-Flyer. Dabei  sind natürlich genau genommen Flyer auf 100% Recyclingpapier gemeint.  Diese werden als Öko-Flyer bezeichnet.

Einige Druckereien bieten im Bereich Öko-Flyer deutlich mehr Potential als andere. Der Anspruch an eine Öko-Flyer Druckerei sollte über den Aspekt Recyclingpapier hinaus reichen. Eine Druckerei mit ganzheitlichem bis hin zum Cradle2Cradle Ansatz verfolgt weitere ökologische Ziele im Druckprozess. Wir versuchen dies im nachfolgenden testweise zu beschreiben.

Das Papier war bereits genannt. 100% Recyclingpapier aus Konsumentenabfällen (im Gegensatz zu Industrieabfällen der Papierindustrie selbst!) muss zur weiteren Verwendung aufbereitet werden. Dabei wird das Papier entfärbt – unter dem Einsatz von Chemikalien! Damit dieser kritische Prozess nachhaltig und ökologisch sinnvoll abläuft, sollten Recyclingpapiere mit renommierten Ökolabeln ausgezeichnet sein. Das Bestpractice-Beispiel stellt hierbei der bekannte Blaue Engel (Umweltengel) dar. Richtig aufbereitet, spart Recyclingpapier massiv Energie und Wasser ein.

Ein weiterer Ökoaspekt von Drucksachen stellt sicherlich die Druckfarbe dar. Diese sollte idealerweise mineralölfrei sein. Entgegen der landläufigen Meinung vermindert man damit natürlich den Verbrauch dieser Ressource – der essentiellere Punkt ist aber die weitaus bessere Recyclingfähigkeit von mineralölfreien Ökodruckfarben.

Die Welt benötigt immer mehr elektrische Energie. Diese einzusparen ist von eminenter Bedeutung. Über technische Verfahren wie dem VOC-freien bzw. der isopropylalkoholfreie Druck und optimierte Trocknungsprozesse der Drucksachen auf Papier lassen sich deutliche Einsparungen erzielen. Ökostrom als Zusatzeffekt verbessert dahingehend den CO2-Fußabdruck der Öko-Flyer Druckerei noch weiter.

Umweltschutz bedeutet auch Klimaschutz – am einfachsten per klimaneutral drucken. Dies veranlasst einen Emissionsausgleich: die emittierten Kohlendioxidwerte werden mittels Zertifikaten / Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen.

Wie man sieht: nur ein umfassender Ansatz zum grünen Drucken zeichnet eine Öko-Flyer Druckerei wirklich aus. Auf dem Markt gibt es bereits vielversprechende Ansätze einer wirklich nachhaltigen Druckerei. Man sollte sich jedoch immer in der Tiefe informieren und beim Druckdienstleister seiner Wahl detailliert nachfragen, was denn genau die Ökodruck-Qualitäten seiner Druckerei darstellen. Meist erkennt man bereits nach einigen Fragen den wirklichen Tiefgang der Umweltansätze. Vertrauen Sie ihrem Menschenverstand und den Maßnahmen ihrer Öko-Flyer Druckerei.

Kahlschlag für Papier in Asien gestoppt

Der größte Papierhersteller Asiens stoppt den Kahlschlag von Regenwäldern in Indonesien. Diese erfreuliche Nachricht kündigte der Konzern APP (Asia Pulp and Paper) an. Der Konzern war massiv in die Kritik geraten und im Zuge eines weltweiten Skandals schon länger zu nachhaltiger Forstwirtschaft aufgefordert worden. Greenpeace übte über Kunden von APP und  internationale Maßnahmen Druck auf APP aus. Kurioserweise wurde APP übrigens mit sämtlichen umweltrelevanten Siegeln ausgezeichnet, bevor der Skandal vor etwa 3 Jahren öffentlich wurde.

Energiesparen im Drucksaal

Ein heißer Tipp um die Energiekosten zu senken und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun: nutzen Sie LED-Leuchtstoffröhren um Ihre Druckerei (und natürlich auch andere Hallen) zu beleuchten. Die derzeit verfügbaren LED-Röhren sind von guter Qualität, preiswert und in Normlichqualität zu beziehen. Der Anblick mag nach der Inbetriebnahme zunächst ungewohnt erscheinen, da das Licht optisch “anders” wirkt. Hat man sich aber daran gewöhnt stellt das keinen Nachteil mehr da.

LED-Technik spart ca. 30% Strom ein. Dem gegenüber stehen höhere Anschaffungskosten aber auch eine längere Lebensdauer der Röhren. Achten Sie aber auf Markenware und Qualität, damit die avisierten Ziele auch dauerhaft eingehalten werden können.

Ein kostenvergleich kann übrigens auch online durchgeführt werden. Unter http://www.led-centrum.de/info/Stromrechner.html?XTCsid=9d757e462a3933f452f42d0769c308c6 kann zum Beispiel der Vergleich zwischen den zwei Techniken durchgeführt werden.

Biorama zu der Frage klimaneutrales drucken?

Das Magazin für einen nachhaltigen Lebensstil Biorama klärt in seinem Blog über Fachfragen seine Leser auf. Experten dürfen zu speziellen Themen Stellung beziehen und aussagekräftige Antworten liefern.

Für den Druckbereich ergab sich nun ein Statement zu der Frage klimaneutrales drucken. Als Ökologisch-nachhaltiger Ansatz erweist sich klimaneutrales drucken unter bestimmten Voraussetzungen als ideal. Werden doch CO2 Emissionen per Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen. Im Biorama Blog wird aber auch deutlich eherausgestellt, dass der reine Ausgleich von Emissionen nicht unbedingt sinnstiftend ist. Zunächst muss sichergestellt werden, dass die Emissionen in der Druckerei auf ein unabwendbares Minium gedrückt werden. Eine klimaneutrale Druckerei muss somit unbedingt technische Abläufe und auch den Wareneinkauf sowie die Lieferung der Drucksachen optimieren, damit klimaneutrales drucken ökologisch wird.

druckerei umwelt

Pro und Contra zu klimaneutral drucken

Selten hat ein Thema der Druckbranche so emotionalisiert wie der Begriff “klimaneutral drucken”. An dieser Stelle soll das für und wider dieses Ansatzes zum Klimaschutz erläutert werden. Vorweg der Hinweis, dass andere Aspekte einer nachhaltig-ökologischen Produktion mindestens Gleichwertig zu sehen sind. Dies nur um Einwänden rechtzeitig zu begegnen.

Vorweg zum Begriff klimaneutral drucken selbst – was versteht man denn überhaupt genau darunter? Die Quellen hierzu liefern nach einer Recherche zahlreiche Links – exemplarisch auch zum ZDM (Zentrum Druck und Medien Bayern) als Teil des Verbandes der Druckindustrie selbst. Man erhält zeitweise durchaus den Eindruck, dass hier evtl. Greenwashing zum Marketing der Druckereien selbst betrieben wird. Neutrale Beobachter können sich diesem Eindruck wahrlich nicht erwehren, zudem der Begriff nicht ganz klar definiert und abgegrenzt wird.

Das Drucken beispielsweise von Broschüren, Flyern oder Büchern verursacht direkt und indirekt Kohlendioxidemissionen. Dies beginnt bei der Papierherstellung, setzt sich in den Transportwegen fort und endet bezogen auf diesen Blogartikel in der Druckerei selbst. Nicht nur die Druckmaschine selbst, auch das Firmengebäude (Heizung), der Fuhrpark und viele weitere Faktoren spielen hierbei Ihre jeweilig anteilige Rolle. Als Summe des ganzen sieht man beim klimaneutral drucken die Drucksache zum einen und deren Herstellung zum anderen.

Bezogen auf die Druckerei stellt es sich als wesentliches Merkmal heraus, wenn man Emissionen vermeidet oder reduziert: alle Kompensationsmaßnahmen im Emissionshandel sollten nur ausgeführt werden, wenn vorrangig die Produktion selbst optimiert wurde! Dies entkräftet den Einwand des reinen Ablasshandels dahingehend, dass nur unumgängliche oder unvermeidbare Kohlendioxidemissionen statt finden. Hierzu sind Optimierungen in der Produktionsweise unumgänglich. Energieeinsatz minimieren und Ökostrom einzusetzen sind hier die maßgeblichen Mittel der Wahl. Über das reine Einsparen von elektrischer Energie lassen sich wirkungsvoll Klimaschutzmaßnahmen betreiben – auch dies gehört definitiv zum klimaneutral drucken.

druckerei umwelt

Was bedeutet grünes drucken

Was ist grünes Drucken

Grünes Drucken meint die Herstellung von Druckprodukten aus einem ökologischen Betrachtungswinkel heraus.

„Wenn Sie langfristig im Markt Chancen haben wollen, müssen Sie umweltbewusst wirtschaften. Sonst finden Sie weder gute Mitarbeiter, noch will jemand Ihre Produkte kaufen.” Helmut Sihler (*1930), östr. Topmanager, 1980-92 Vors. d. GF Henkel KgaA

Im ersten Moment denkt man bei einer Druckerei an Druckfarbe und Papier. Also erst mal alles, was man mit Ökodruck in Verbindung gebracht wird. Aber zum Grünen Drucken gehören viel mehr Bereiche wie etwa:

  • Grüner Strom
  • wenig Emissionen – Klimaschutz
  • und eine effektive Energieeffizienz.
  • Reduktion von Chemikalien

Dadurch entstehen Druckergebnisse aus einer Ressourcen schonenden sowie klimaneutralen Druckproduktion.

Umweltsiegel

Es gibt inzwischen zahreiche Umweltsiegel, die Unternehmen als Marketinginstrument dienen (mehr).